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Was ist Design Thinking?

Seit längerem beschäftigt sich die Weltraumschnecke pflichtschuldig mit dem Themengebiet „Design Thinking“. Was hat das auf sich und warum erscheint darüber nun ein neuer Artikel? Im folgenden werden beide Fragen nicht geklärt:

Was haben Flamingos mit abgehalfterten Managern erfolgloser Zweitligisten während eines Interviews nach der dritten Heimpleite in Folge gemeinsam? Wenn beide sprechen könnten, würden sie behaupten: „Es gibt kein Problem!“

Nun, da du lieber Leser mindestens sechs Jahre alt sein musst, um diesen Text lesen zu können (wenn du hochbegabt bist, vielleicht auch schon fünf oder vier), wirst auch du schon einmal etwas kennengelernt haben: Nämlich ein Problem. Probleme passieren, man kann sie (leider) nicht immer vermeiden. Viel wichtiger ist es aber, sie zu lösen!

Hier kommt Design Thinking ins Spiel. Design Thinking ist das Tool zur Problemlösung, welches gerade voll im Trend ist. Jetzt werden viele regelmäßige Leser der Weltraumschnecke enttäuscht sein: Seit wann interessiert sich die Weltraumschnecke für Trends? Zufall! Design Thinking besitzt zwei Phasen:

1. Phase: Das Problem wird erkundet. Beobachtet. Analysiert. Das ist sehr Zeit- und Arbeitsintensiv und erfordert präzise Beobachtungen, das Führen von Interviews und das Auge für´s Detail. Das ist der stressige Teil!

Anmerkung: Wenn von ‚Problem‘ die Rede ist, kann das alles bedeuten. Egal ob die NASA einen neuen Tank für ihr Marsprojekt sucht, oder welche Farbe Tante Erna für ihren neuen Strick-Pulli wählen soll (Natürlich weinrot, aber egal).

2. Phase: Prototypen bauen! Die Erkenntnisse aus 1.) werden hierher geschleppt und man baut Prototypen. Aber nicht nur einen. Sondern 17,5. Oder mehr, oder weniger. Egal. Hauptsache viele. Und das unter enormen Zeitdruck. Die Uhr ist gestellt: In wenigen Minuten muss die erste Skizze stehen.  Dadurch löst man das Problem aus vielen anderen Perspektiven. Das ist schwierig zu erklären, aber das wirkt tatsächlich. Man kommt auf neue Sachen, auf die man sonst eher so weniger bis überhaupt nicht gekommen wäre. Das ist teilweiße sehr faszinierend.

dt_proto

Wie man jetzt in dieser Grafik sehen kann, sind hier alle Schritte nochmals ausführlicher aufgedröselt. Die Weltraumschnecke will mit diesem Artikel nicht zu sehr ins Detail gehen. Dafür verlinkt Sie auf die entsprechenden Sachen. Validieren (Testen) der Prototypen ist noch zu erwähnen. Inwiefern lässt sich dies realisieren? Design Thinking ist hier die goldene Mitte aus technischer Machbarkeit, wirtschaftlichen Nutzen und Nutzerorientierung (Für wen das Problem gelöst werden soll).

Weitere Vorteile von DT:

– Man arbeitet in multidisziplinären Gruppen zusammen.

– Man hat viel Spaß mit Post-it Zetteln.

– Es hat einen abgefahrenen englischen Namen.

 

Fazit: Gerade wenn man Lösungen ausarbeiten soll/muss und die genauen Bedürfnisse des Nutzers/Kunden noch nicht kennt, dann ist DT ein guter Startpunkt.

Und was hat jetzt Design Thinking mit Informatik und Computern so zu tun? Willst du eine Website mit vielen „404-Fehler“-Meldungen oder doch lieber eine, wo du gleich zur gratis Softeis-Bestellung kommst?

 

Gherdì

Ich bin Gherdi und berichte hier über mein bewegtes Leben. Außerdem esse ich gerne Pommes.

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