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Warum machen Menschen immer Fotos von Formel 1 Autos?

Messen, Flughäfen und Motorsport Veranstaltungen haben eins gemeinsam: Es stehen oftmals leere und umzäunte Formel 1 Autos zu Ausstellungszwecken da rum und die Menschen machen davon Fotos wie wild. Die Weltraumschnecke hält sich ganz gerne mal bei diesen Orten auf und beobachtet dies schon länger. Aber warum wird dies überhaupt gemacht? Wir alle kennen schließlich selbst alle das Aussehen von Formel 1 Autos. Niemand haut sowas mehr vom Hocker. Aber scheinbar können es die Leute einfach nicht lassen.

 

Versuchen wir es zunächst einmal nachzuvollziehen: Wir sind an einem für uns besonderen Ort (Messe, Motorsport oder sonstige Veranstaltung). Daher sind wir auch viel mehr dazu bereit, fast schon darauf geeicht, Fotos zur Erinnerung zu schießen. Wenn wir dann einem Formel 1 Auto (oder ein anderes, sportliches/exotisches Auto) begegnen, ist die Bereitschaft für ein Foto viel höher. So ein Auto sieht ja auch nett aus und macht ordentlich was her.

Aber warum stehen immer so viele drumherum? Warum will ein JEDER das Ding unzählige Mal in allen erdenklichen Winkeln ablichten? Das hier nachfolgende Foto einer IT-Messe soll als Beweis dienen.

 

Alle dieser Hobbyfotografen haben eins gemeinsam: Am Ende merken sie selbst wie unwichtig ihre Fotos von den Show-Autos sind. Kaum einer schickt sowas an seine Freunde und Bekannte, die wenigsten schenken den Fotos Wochen später überhaupt noch Beachtung und wirklich niemanden interessiert das alles im Nachhinein noch.

Wir sind halt Menschen. Irgendjemand steht mit der Kamera drumherum und es geht los. Fotografieren kostet heute nichts mehr. In diesem Augenblick wo wir selbst zum Handy greifen, vergessen wir vollkommen dass wir uns eigentlich für solche Autos (meist) nicht interessieren und dass es im Internet viel bessere Fotos und aufbereitete Graphiken hierzu gibt. Eigentlich ist dies selbst schon sehr faszinierend.

Natürlich ist es der Weltraumschnecke vollkommen egal ob ihre Mitmenschen Fotos eines aus Werbezwecken abgestellten Fahrzeugs machen. Dieser Artikel dient dnnoch als Appell. Man muss nicht von allem ein Foto machen. Auch hier gilt: Kurz das eigene Handeln reflektieren und weitergehen. Auch wenn wir in der Hosentasche immer besser werdende Kameras mitschleppen; es gibt nicht grundlos professionelle Fotografen. Sie können es einfach besser. Und ihre Arbeiten lassen sich im Interent auch permanent abrufen. Man muss nicht alles selbst machen.

Gherdì

Ich bin Gherdi und berichte hier über mein bewegtes Leben. Außerdem esse ich gerne Pommes.

2 Comments

  1. „Alle dieser Hobbyfotografen haben eins gemeinsam: Am Ende merken sie selbst wie unwichtig ihre Fotos von den Show-Autos sind. Kaum einer schickt sowas an seine Freunde und Bekannte, die wenigsten schenken den Fotos Wochen später überhaupt noch Beachtung und wirklich niemanden interessiert das alles im Nachhinein noch“
    Wenn du da mal nicht andere Menschen überschätzt.
    Ich weiß nicht, ob ich die Leute, die sowas als Facebook- oder Whatsapp-Profilbild haben, noch abzählen kann, ohne die Füße dazu zu nehmen. Und ich hab nicht viele Facebook- oder Whatsapp-Kontakte.

    • Okay 🙂
      Lasse ich gerne so stehen. Ich kann mich da auch irren. Diese Aussagen beziehen sich ja nicht auf impirische Untersuchungen, sodern lediglich auf mein eigenes Gefühl, bzw. meinen Beabochtungen.
      AL´lso vielleicht können diese Fotos dann tatsächlich zur Identitätsfindung dienen. Danke!

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