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Review: documenta 14 | Kassel

Die Weltraumschnecke besuchte die nach Wikipedia weltweit bedeutendste Reihe von Ausstellungen für zeitgenössische Kunst. Inwiefern sich das gelohnt hat, erfahrt ihr im Folgenden. Generell sei angemerkt, dass das Empfinden der Weltraumschnecke für Kunst nicht allzu hoch liegt. Es liegt sicherlich auch nicht ganz weit unten. Die Weltraumschnecke bezeichnet sich gerne als amateurhaften Amateur wenn sie sich mit Kunst beschäftigt. So ähnlich erging es ihr dann auch in Kassel. Lest selbst:

 

 

Zur Ausstellung: Das Partnerland der documenta war Griechenland. Deshalb war sehr viel von griechischen Künstlern zu sehen. Nichts gegen griechische Kunst, einiges davon war ja auch sehr gut, aber nur deshalb ausufernd griechisches Zeugs auszustellen, ist auch etwas übertrieben. Die ganze documenta war auch wie wild auf der ganzen Stadt Kassel verteilt. Das hatte Vor- und Nachteile.

Was war besonders gut? Man konnte in einen stillgelegten unterirdischen S-Bahnhof. Das war schon etwas cool. Dort hingen noch die  originalen Werbeplakate von vor über 10 Jahren. Das hat die Weltraumschnecke fast mehr mitgenommen, als sämtliche ausgestellte Kunst. Es war wie eine Zeitreise aus einer bekannten Zeit, man fühlte sich kurzzeitig wie vor 10 Jahren. Selten konnte sich die Weltraumschnecke so lebhaft mit ihrer eigenen Vergangenheit auseinandersetzen. Dieser Bahnhof funktionierte perfekt als Zeitkapsel. Sowas sollte es echt öfters geben.

Was war eher schlecht? Nun ja, aus der documenta wird auch ein riesiger Hype gemacht. Es gibt „documenta Bier“, „documenta Eis“ und sehr viel Schrott im Namen der documenta. Vieles wirkte auch nicht so rund und erschreckend einfallslos. Als Beispiel hierfür dient die folgende original documenta Postkarte. Ein nichtssagenderes Motiv mit Kunst würde nicht mal Max Giesinger als Auftragsarbeit abliefern können.

 

 

Wurden Werke der Weltraumschnecke ausgestellt? Ja, an den Wänden diverser Toilettenkabinen sind nun Werke der Weltraumschnecke zu bestaunen.

Was bleibt sonst noch so zu sagen? Viele Einheimische äußerten sich positiv über den Sommer mit der documenta. Insbesondere dadurch sei im Nachtleben von Kassel viel mehr los gewesen sein.

Gherdì

Ich bin Gherdi und berichte hier über mein bewegtes Leben. Außerdem esse ich gerne Pommes.

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