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Plädoyer für die grüne Paprika

Jeder kennt den “Paprika-Mix” aus dem Supermarkt. Er besteht aus drei Paprikas, die meist in einer durchsichtigen Plastiktüte verpackt sind. Dort gibt es die rote, die gelbe und die grüne Paprika (grüne Paprika siehe Abbildung 1).

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Abbildung 1: grüne Paprika auf Tisch mit Holzoptik

Zwar haben diese Paprikas relativ viel gemeinsam, jedoch einen großen Unterschied: Der Geschmack! Wie sich der Geschmack unterscheidet, versuche ich im folgenden darzustellen:

Paprika rot: sehr gut! typischer Paprikageschmack.

Paprika gelb: noch in Ordnung.

Paprika grün: schwer zu beschreiben, die Wörter “mies” und “schrecklicher als Lakritze” können nur annähernd den Geschmack wiedergeben.

Nun stellt sich die Frage, warum diese grüne Paprika überhaupt noch produziert wird? Das beliebte Argument der grüne-Paprika-Befürworter “damit kann ich meinen kleinen Kindern erklären wie Ampeln funktionieren”, halte ich nicht für eine ausreichende Daseinsberechtigung.

Mittlerweile hat die Industrie darauf schon längst reagiert. Es gibt nun auch nur rote Paprikas im 3er-Pack zu kaufen. Doch warum kaufe ich mir immernoch den traditionellen Paprika-Mix, warum muss nun die grüne Paprika überhaupt noch existieren? – Ganz einfach! Der Negativpol des Geschmacks der grünen Paprika, lässt die anderen Paprikas viel besser dastehen. Man stelle sich mal vor, wie mies die Gelbe schmecken würde, wenn die Grüne nicht mehr da wäre? Dadurch bekommt die Rote auch erst ihren einzigartigen Geschmack. Drei Rote auf einmal schmecken nicht so toll, wie man in seinen feuchten Paprika-Träumen erwarten würde.

Das alles weiter aufzuführen wird mir dann doch zu philosophisch. Ich kannn nur sagen, vertraut mir Leute! Eine vergleichbare Thematik findet sich bei den Mini-Schokoküssen. Hier sind die grünen Paprikas die Schokoküsse mit der dunkelbraunen/schwarzen Schokoglassur.

Gherdì

Ich bin Gherdi und berichte hier über mein bewegtes Leben. Außerdem esse ich gerne Pommes.

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