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Meine Meinung zu Star Wars ‚Book of Boba Fett‘

Star Wars ist cool, das habe ich bereits als Kind herausgefunden. Deshalb komme ich davon auch nicht weg und schaue mir alle Fortsetzungen an. So auch ‚Book of Boba Fett‘. Meine Meinung dazu hier!

 

Credit: Lucasfilm Ltd.

Natürlich ist Tatooine schön. Aber warum jede neue Serie oder jeder neue Film unbedingt wieder in der Wüste spielen muss, bleibt mir ein ewiges Rätsel. Ich kann es nicht oft genug wiederholen: Ich will wieder exotische Star Wars Welten sehen. Interessante Orte. Irgendwas halt, was wir nicht hier auf der Erde selbst haben. Wie wäre es mal mit einer Unterwasserstadt über den Wolken?

 

Die Story ist auch mehr so der Einheitsbrei. Die persönliche Geschichte von Bobas jüngster Vergangenheit, wie er sich aus der Grube von Carkoon befreit und mit den Sandleuten zusammenlebt, ist durchaus gelungen. Das hat mich mehr als nur phasenweise abgeholt. So muss eine Star Wars Fortsetzung sein: Sachen, welche im Film nur kurz angerissen werden (hier die Kultur der Sandleute/Tuskenräuber) bekommen endlich den Raum, den sie sich auch verdienen. Die Figur Boba Fett gewinnt hier auch an Authentizität.

 

Stichwort Authentizität: In der Hauptstory wird diese ganz schnell verloren. Mos Espa hat ernsthaft einen Bürgermeister und eine Kommunalverwaltung? Diese schmierige Stadt der Verbrecher & Gauner? Was kommt als Nächstes? Der brave & mündige Bürger aus Mos Espa leiht sich in der Stadtbibliothek Studien zur Erderwärmung von Tatooine aus und bereitet sich für ein Bürgerbegehren zum Klimaschutz für seine Stadt vor? Dass Mos Espa plötzlich aus einer Masse an unschuldigen Bürgern besteht, die gerne eine sichere & aufrichtige Verwaltung hätten, kann ich der ganzen Serie bis heute nicht abnehmen. Das ist nicht Star Wars, das ist Star Trek. Das ist wirklich komplett suspekt und lächerlich. An sich bin ich mental schon hier aus der Serie ausgestiegen. Ciao!

 

Was gibt’s noch? Ja, einen allumfassenden Endkampf am Ende der Serie, wo sich dann im letzten Augenblick das Blatt wendet. Man ist eigentlich schon besiegt und dann gewinnt man halt doch. Man kennt es. Gähn. Konflikte unterschiedlicher Clans. Stadtviertel gegen Stadtviertel in Mos Espa. Eigentlich eine gute, nicht aber unbedingt originelle Idee. Wird genau zweimal kurz in der Serie angedeutet und das war es. Hätte man so viel noch draus machen können, hat man aber nicht. Tja.

 

Was habe ich erwartet? Abschaum, organisierte Kriminalität und vom Leben gezeichnete Charaktere. Was habe ich bekommen: Eine seichte Fortführung der Handlung vom Mandalorianer mit dem absolutem Minimum an Gangster/Space-Western Atmosphäre. Danke für nichts. Keine Empfehlung.

Gherdì

Ich bin Gherdi und berichte hier über mein bewegtes Leben. Außerdem esse ich gerne Pommes.

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