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Die 10 besten Asterix Hefte

Asterix ist ein gallischer Comicheld. Ich lese die Hefte seit meiner Kindheit und es wird Zeit, die besten Geschichten rund um die unbesiegbaren Gallier zu würdigen. Deshalb diese Top 10. Wie immer gilt: Diese Liste spiegelt natürlich nicht meine subjektive Meinung wieder, sondern gilt als faktisch objektiv. Ich habe Recht und ihr nicht!

 

 

 

Bevor es zur Nennung der Top 10 kommt, besprechen wir das mit Abstand schlechteste Heft. Es ist Gallien in Gefahr. Für mich zählt das Heft auch nicht als Abenteuer von Asterix, Obelix und Co. Nun kommen wir aber zur alles entscheidenden Top 10:

 

Platz 10 – Asterix der Gallier. Der Anfang, das erste Heft. Humorvoll zeigt es alle Eigenheiten der Gallier auf. Von der Story gehört es jetzt nicht zu den absoluten Brechern. Auch wirkt der Zeichenstil hier noch etwas rauer. Dennoch fing damit alles an. Sämtliche Eigenheiten rund um den Zaubertrank werden hier offenbart und die Charaktere würdevoll eingeführt.

 

Platz 9 – Der große Graben. Eine geteiltes Dorf, wo gab es denn sowas schon einmal? Zeigt hier humorvoll auf, dass auch zwischen den Galliern nicht immer Einigkeit herrscht. Im Grunde ist es eine Idiotie, eine Stadt zu zerteilen. Das zeigt dieses Heft wundervoll auf und entführt uns noch zusätzlich in eine Lovestory, welche mindestens genau so zeitlos wie Julia & Romeo ist. Das unfreiwillig geteilte Haus ist auch einfach der Hammer!

 

Platz 8 – Asterix und der Arvernerschild. Ich habe ein Faible für Sauna & Spa und das wir hier anfangs thematisiert. Mir gefällt hier auch, dass Majestix mit in das Abenteuer zieht und man etwas mehr über ihn erfährt. Die großen Schlachten der Gallier (Gergovia und Alesia) werden hier erwähnt und als Unwissender wird man zur weiteren Recherche motiviert. Diese Geschichte hat auch einen sehr süßen Abschluss.

 

Platz 7 – Asterix und die Lorbeeren des Cäsar. Viele Hefte spielen in Rom, berichten über die Römer, hier wird aber das römische Allltagsleben am besten wiedergegeben. Die ewige Stadt verfügt über eine dekadente Oberschicht und vielen Dienern und Handlangern. Asterix und Obelix müssen sich durch die ganze römische Gesellschaft durchschlagen und sind hier am vielleicht stärksten gefordert. Das Ende relativiert alles und eigentlich dreht sich diese Geschichte auch nicht um Cäsar.

 

Platz 6 – Asterix als Legionär. Klingt erst einmal widersprüchlich. Im Endeffekt aber eine wunderhübsche Revue über die Rekrutierung der einfachen römischen Legionäre. Als einziges Heft spricht diese Geschichte auch den römischen Bürgerkrieg an und versucht Licht ins Dunkle zu bringen, warum sich römische Legionen gegenseitig in Nordafrika bekämpfen. Asterix und Obelix stehen dann am Ende zwischen den Fronten und die Story schreitet rasant voran.

 

Platz 5 – Obelix GmbH & Co. KG. Herrlich. Hier wird Wirtschaft und Kapitalismus gnadenlos anhand vom Hinkelsteingeschäft auseinander genommen. Ich kenne keine Geschichte, die so einfach, harmlos und unschuldig den ewigen Kreislauf von Angebot & Nachfrage erklärt und gleichzeitig hinterfragt. Dieses Heft besitzt am wenigsten Abenteuer, aber wahrscheinlich am meisten Ironie.

 

Platz 4 – Asterix und Kleopatra. Der absolute Klassiker unter den Heften! Zweimal verfilmt und mit einer der einfallsreichsten Storys. Alle Klischees über Ägypten werden brav abgefrühstückt und dennoch bleibt viel Raum für ein mitreisendes und packendes Abenteuer, in dem Kleopatra und Julius Cäsar nicht nur am Rande aufblitzen. Wahrscheinlich das beste Heft, um den Einstieg in die Welt von Asterix und Co zu erleben.

 

Platz 3 – Tour de France. Ausgehend von einem Lied der Gruppe Kraftwerk müssen sich Asterix und Obelix in ihrem Heimatland behaupten. Alle Regionen des vielschichtigen Landes müssen abgegrast werden. Als Kind habe ich dadurch Frankreich besser kennengelernt. Dieses Heft ist sehr informativ und hat die schnellste Handlung von allen Abenteuern. Immerhin werden Asterix und Obelix unter erheblichen Zeitdruck und von den Römern gejagt zu einer Schnitzeljagd der Extraklasse gezwungen.

 

Platz 2 – Asterix bei den Olympischen Spielen. Das antike Griechenland ruft! Hier verreisen nicht nur wie üblich Asterix und Obelix, sondern das ganze Dorf! Im Rahmen sportlicher Herausforderungen geht es nach Olympia. Die Story ist dabei einfach gehalten und vermittelt lediglich die grundlegenden Werte der Sportlichkeit. Das ganze Drumherum ist aber in diesem Abentuer besonders reich an Details. In diesem Heft kann ich mich persönlich am besten verlieren. Die Anspielungen und der Konkurrenzkampf mit den Römern sind hier einfach am besten abgestimmt.

 

Platz 1 – Die Trabantenstadt. Obwohl schon 1971 erschienen, zeigt es die Folgen von Urbanisierung und Missachtung unserer Umwelt auf. Die Römer wollen das gallische Dorf quasi „weggentrifizieren“. Dieses Heft ist am treffendsten für die Probleme unser heutigen Zeit und wahrscheinlich sogar noch politischer als Der große Graben. Sicherlich nicht das beste Werk um den Einstieg in die Welt von Asterix zu unternehmen. Rassismus und Sklaverei spielen hier auch eine Rolle. Im Endeffekt das Heft, welches zwischen den Zeilen am interessantesten ist.

 

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Gherdì

Ich bin Gherdi und berichte hier über mein bewegtes Leben. Außerdem esse ich gerne Pommes.

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