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Auswertung: Biertestabend – Adventure Edition

Einen Tag vor Silvester versammelten sich einige Leute und brachten dabei Biere aus ihrer Heimat mit. Es folgte ein Biertestabend des gemeinsamen Entdeckens. Diese abenteuerliche Runde kam auch zu einem Ergebnis und dieses wird nun hiermit veröffentlicht. Viel Vergnügen mit diesem Report.

 

 

 

 

Die Regeln wurden ordnungsgemäß eingehalten. 44 verschiedene Biere wurden getestet. Insgesamt wurden 16 Bewertungsbögen abgegeben. Daraus schließe ich, dass auch 16 Personen mitgemacht haben. So genau kann man das aber nicht mehr sagen. Zum Modus: Nacheinander wurde eine Flasche Bier aufgemacht und jedem Teilnehmer wurde daraufhin etwas davon eingeschenkt. Es war zu jedem Zeitpunkt bekannt, welches Bier man gerade probiert. Persönliche Abneigungen gegenüber bestimmten Brauereien in den Bewertungen sind daher möglich.

Ohne weitere Umschweife werden im Folgenden nun die Gewinner bekannt gegeben.

 

 

Das Bewertungssystem gab eine Wertung zwischen 0 und 19 vor.  Die summierten Bewertungen wurden dann durch die Anzahl der gegeben Bewertungen geteilt. Arithmetisches Mittel nennt man das auch.

 

Der ‚eigentliche‘ Gewinner ist Früh Kölsch mit 17,8 Punkten. Da dieses Bier aber das am letzten bewertete Bier war und es bis dahin nur noch 5 Leute geschafft haben, kann man dieses Ergebnis nicht als repräsentativ ansehen. Deshalb bekommt Früh Kölsch den Spezialpreis „Letzter Rest vom Schützenfest“. Herzlichen Glückwunsch!

 

Die drei Gewinner sind:

3. Wüllners Braumeister (14,7P)

2. Alpirsbacher Spezial (15,9P)

1. Schwabenbräu – Das Echte (16,2P)

 

Das Echte von Schwabenbräu gewinnt also. Glückwünsche gehen raus nach Stuttgart. Wer mir nicht ganz glaubt, hier findet ihr die ganzen Daten: biertestabend_adventure

 

Es folgt ein Kommentarzur Einordnung des Geschehens: Das Echte gewinnt nun zum zweiten Mal einen Biertestabend. Es muss wohl tatsächlich gut sein. Natürlich ist dieser Test wirklich sehr, sehr repräsantiv und bildet die gesamte Bierlandschaft Deutschlands ab. Interessant ist auch die Tatsache, dass mit Wüllners Braumeister ein Bier aus dem Niedrigpreissegment es in die Top 3 geschafft hat.

 

 

Wie auf dem Foto zu sehen ist, war die Auswertung nicht immer ein Kinderspiel. Das Schriftbild vieler Teilnehmer verschlechterte sich auch von Bier zu Bier. Komisch.

Zum Abschluss dieses Reports möchte ich nun noch die besten Kommentare veröffentlichen, welche zu den einzelnen Bieren vermerkt wurden:

 

 

„wie eine Urinprobe“ – Pilsner Urquell

„gefährdet meine meine Opernsängerkarriere“ – Ganter Pils

„scheiße, ohne Alkohol“ – Erdinger Weizen Alkoholfrei (Alkoholfreiheit hat nicht jeder Tester mitbekommen)

„wo ist unser Stift“ – Chiemseer Hell (übrigens mit einem Stift geschrieben)

„So leer wie meine Träume im Suff“ – Reißdorfer Kölsch

„ich schmecke gar nichts mehr, bin besoffen“ – Greizer Export

„Pissrinne im Berghain“ – Ganter Pils

„schmeckt wie der Tagebau“ – Moritz Fiege

 

Danke an alle Beteiligten und bis zum nächsten mal.

Gherdì

Ich bin Gherdi und berichte hier über mein bewegtes Leben. Außerdem esse ich gerne Pommes.

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