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(T)raumhafte Wortspiele

Ich gebe es zu, ich hasse nichts mehr als diese zweideutigen Wortspiele mit Klammern. Gerade in der Werbeindustrie werden diese gerne verwendet. Wenn fehlende Kreativität auf Deadlines trifft, dann erleben wir diese Perlen. Tausendfach abgedruckt auf Werbeflächen.

 

 

Bevor ich diesen Text hier weiter verfasse, möchte ich die unschönsten Vertreter diese Gattung auflisten:

  • Is(s) – besonders schlimm, weil „is“ als „ist“ Verballhornung schon unerträglich ist.
  • (T)raumhaft – auf einer Werbung für Immobilien gesehen.
  • (H)alle – für Einwohner der Saalestadt besonders grausam, da jedes 0815-Unternehmen sich noch für diesen Coup der Werbetrickkiste lustig hält.
  • Bis(s) – ich denke hier ist keine weitere Erklärung/Einordnung nötig
  • Na(h) – wenn etwas nicht weit entfernt ist und besonders schlagfertig sein muss

 

So spontan fallen mir jetzt doch keine weiteren dieser bekloppten Wortspiele mehr ein. Ist aber auch egal, weil jetzt müsste jeder dieses Prinzip verstanden haben. Als ich so elf Jahre alt war, hat mich das auch echt zum Schmunzeln gebracht. Mit elf habe ich aber auch noch … . Wer hier jetzt tatsächlich etwas lustiges erwartet hätte, würde auch über die hier aufgeführten Wortspiele kräftig ablachen.

 

Diese Dinger hat man halt schon tausendmal gesehen. Klar, es gibt auch Menschen die den Titel „1.000 mal berührt“ im ICE zum Klassentreffen pumpen, aber normal langweilt das uns alle. Es gibt nichts langweiligeres als Langeweile.

 

Deshalb möchte ich diesen Artikel auch damit abschließen, indem ich euch allen ab sofort verbiete langweilige und schon 1.000 mal dagewesene Sachen zu machen. Egal ob in der Werbebranche, bei Vorträgen oder bei den Fragen während der Mittagspause. Bleibt klammerfrei!

Gherdì

Ich bin Gherdi und berichte hier über mein bewegtes Leben. Außerdem esse ich gerne Pommes.

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