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Mitten in der digitalen Revolution

Wir schreiben das Jahr 2018. Am Anfang des Jahes kommt sowas immer sehr, sehr gut an und wirkt modern, weltoffen und immer auf das Wesentliche fokussiert. Wenn die Weltraumschnecke dann ein Jahr später sich sowas dann ein Jahr später nochmals durchliest, ist sie aber etwas beschämt. Also hoffen wir das sie in einem Jahr dann zu beschäftigt dazu ist.

 

 

Aus dem Einleitungstext (welche die Weltraumschnecke nicht so gerne schreibt) ging nicht hervor, um was dieser Artikel handelt. Es geht um Revolutionen. Wir hatten auch in Deutschland einige davon, lediglich eine war davon politisch (1848). Deshalb ärgert es die Weltraumschnecke ein bisschen wenn die Politik diesen Begriff für sich einnimmt. Versteht das jetzt nicht falsch, die Politik kann ruhig ihre Angelegenheiten weiter vor sich herschieben. Die Weltraumschnecke hat auch nichts dagegen wenn sich ein paar hunder Leutchen über Deutschland die Münder fusselig reden, wenn man parallel für den Wert von 1,5 Zigarettenschachteln eine vielzahl von europäischen Hauptstädten anfliegen kann.

Zum Thema Revolutionen: Die Lieblingsrevolution der Weltraumschnecke war die Industrielle. Sie ist für unseren modernen Lebensstil verantwortlich. Das haben auch damals in Deutschland sehr viele Menschen und uns zu Wohlstand verholfen. Des weiteren können wir dadurch auch samstags in Einkaufszentren gehen und die Sachen aus der Werbung nachkaufen. Wunderbar.

Der Begriff „digitale Revolution“ ist eigentlich auch allen ein Begriff. Wird er aber ernst genommen? Nein! Ist das ein Problem? Ja! Die Weltraumschnecke ist sich ziemlich sicher, dass wir gerade erst am Anfang dieser Revolution stehen und dass diese das Leben unserer nächsten Generationen mindestens so sehr beeinflussen wird, wie die Erfindung der Dampfmaschiene.

Dieser Artikel existiert deshalb eigentlich auch nur zu einem Zweck: Den Lesern nochmals folgendes in den Kopf zu prügeln: Die größte Veränderung der letzten 20 Jahre ist das Internet. Und die größte Veränderung der nächsten Jahrzehnte wird auch die Vernetzung von allem möglichen sein. Das darf nicht einfach so hingenommen werden, nur weil es nicht das Thema Nummer eins bei Tagesschau und Spiegel Online ist.

Deshalb wird auch jedem, der an der Zukunft unserer Gesellschaft interessiert ist, empfohlen genau hier mitzuwirken. Natürlich kann man es sich auch weiterhin einfach machen und lediglich Häme zeigen. Wenn ein selbstfahrendes Auto mal wieder einen Unfall baut oder ein Geschäftsmodell welches seiner Zeit etwas voraus ist bankrott geht, sich gnadenlos darüber lustig machen. Sind ja nur Pioniere von denen wir alle profitieren.

Wer ernsthaft glaubt der Status Quo – Computer aka Smartphone in der Hosentasche – bleibt für immer bestehen, kann das ja auch so machen. Es wird halt nur nicht dabei bleiben.

Gherdì

Ich bin Gherdi und berichte hier über mein bewegtes Leben. Außerdem esse ich gerne Pommes.

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