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Macht Geocaching Spaß?

Eventuell hat schon manch einer von Geocaching gehört. Mittels GPS findet man in der Peripherie versteckte Caches und freut sich des Lebens. Vor ein paar Jahren lag das ganze auch voll im Trend und ob das auch heute noch ‚Fun‘ macht, wird im Folgendem von der Weltraumschnecke geklärt. Es wird dabei der Perspektive des unverbesserlich kritischen und ewig nörgendelm Misanthropen eingenommen.

Warum genau wurde überhaupt Geocaching ausprobiert? Immerhin haben wir gerade das Jahr 2018? Es wurde nach einer samstäglichen Beschäftigung gesucht, wo man an der frischen Luft ist und die nicht zwangsläufig mit Biertrinken beginnt und/oder endet. Deshalb: Geocaching! Wobei man hier sicherlich auch irgendwas mit Bier machen kann. Pro gefunden Cache ein Bier, oder was auch immer.

Die Caches findet man mittels einer App für das Handy/Smartphone. Sollte kein Problem darstellen.

Geocaching®
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Entwickler: Groundspeak Inc.
Preis: Kostenlos+
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Dann gehts auch schon los. Die App zeigt an wo in der Umgebung Caches versteckt sind. Ist man in der Nähe muss man den Cache dann noch suchen. Es gibt Caches die sind echt einfach zu finden und es gibt welche, wo der für das Verstecken Verantwortliche kein Menschenfreund war. In der Gruppe macht auch das mehr Spaß, alleine fühlt man sich dabei echt deppert. Außerdem sehen auch mehrere Augen mehr. So hat in unserer Gruppe jeder mal so ein Ding selbst gefunden.

 

Manchmal waren bei den Caches so Behälter dabei, wo allerlei Kruscht zum Tauschen vorzufinden war. Wem sowas gefällt…

 

Hier ein Beispiel für ein Versteck. Ich bin mir ehrlich gesagt nicht so sicher ob es gegen den Kodex oder was auch immer verstößt, wenn ich ein Versteck veröffentliche. Aber ich verrate ja nicht wo das genau  ist und will auch niemanden den Spaß verderben. Ich will nur einen ersten Eindruck für Interessierte vermitteln.

 

Der Spaßfaktor: Es geht. Motivierend ist es, dass man die gefunden Caches in seiner App abhacken kann und dass dann alles an Gamification erinnert. Wenn man dieses Spielchen spielt, merkt man auch das Geocaching der geistige Vorreiter von Pokemon Go war: Das Handy zeigt wohin es gehen muss und dann geht das Spielchen erst los. Die ersten Caches zu finden war auch echt aufregend. Leider ist auch Geocaching wie alles im Leben: Wiederholungen langweilen. Spaßig ist hier vor allem die soziale Komponente: Wie viele Cashes habe ich im Vergleich zu meinen Freunden? Welche Bundesländer/Länder habe ich schon abgedeckt? Da ich selbst gerne den Besuch von verschiedenen Fußballstadien sammel, sind durchaus Parallelen vorhanden.

 

Motiviert das ganze Prinzip wirklich? Jein. Also ich habe später tatsächlich sogar noch in einer anderen Stadt versucht ein paar Caches gut zu machen. Das hat aber irgendwie null Spaß gemacht. Ich habe auch kein Cache gefunden, die waren fies versteckt. Um abschließende Worte zu finden: Ich finde die Parallelwelt von Geocaching ganz witzig. Überall und an allen Ecken sind irgendwelche Dinger in der Landschaft versteckt und viele habe keine Ahnung davon. Das finde ich ganz niedlich.

 

Ein weiterer Vorteil: Man lernt Orte seiner Heimatstadt kennen, die man noch gar nicht kannte. Folgendes Symbolbild demonstriert dies.

 

Gherdì

Ich bin Gherdi und berichte hier über mein bewegtes Leben. Außerdem esse ich gerne Pommes.

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